Verbesserungsvorschläge der SPD-Brechen zu der Situation der Friedhöfe / Trauerhallen der Gemeinde Brechen Beratungshilfe für die Sitzung der Gemeindevertretung am 09. März („Friedhofssitzung“)

 

 

Antragsteller: SPD-Fraktion Brechen / 02. März 2017
Fraktionsvorsitzende Theda Ockenga, Adelheidstr. 4, 65611 Brechen,
Telefon: 06438 – 929 838, E-Mail: theda.ockenga@online.de

 

  1. Betreff: Friedhof Niederbrechen
  • Vorschlag: Gemeinschaftsabfall Friedhof Niederbrechen am Eingang Egerländer Straße: Es sollte eine Trennwand eingefügt werden, damit Plastik und Grünschnitt ordentlich voneinander getrennt werden.
  • Leichenhalle: es wäre dringend ein neues Tuch für den Leichenwagen erforderlich sowie schönere Kerzenständer
  • Abgesenkte Grabfelder, bzw. solche Grabfelder welche durch ungleichmäßige Absenkungen zu Fallgruben geworden sind, sind mit geeigneten Maßnahmen dringend in Stand zu setzen.
  1. Betreff: Friedhof Oberbrechen
  • Vorschlag: Die Grabanlagen machen zwar einen zufriedenstellenden Eindruck, doch die Leichenhalle ist in einem unwirtlichen Zustand.

Ganz dringend und wichtig ist eine ordentliche Grundreinigung (fand in den letzten Jahren kein Gehör in der Gemeinde). Die Fenster über dem Eingang sind schwarz und der Staub liegt zentimeterdick. Der Boden wird von Frau Rudloff sauber gehalten, ihm sollte aber mal eine Spezialbehandlung zugeführt werden. Spinnweben und ähnliches sind aus luftiger Höhe zu entfernen. Auch diverse Aufräumarbeiten sind notwendig.

  • Ein weiteres Anliegen ist die Möglichkeit der Beheizbarkeit, z.B. durch Heizstrahler. Der Raum ist extrem kalt!
  • Bestuhlung: Es wurden die alten Stühle der Emstalhalle wiederverwendet; diese haben teilweise noch Etiketten an der Lehne und sind nicht gepolstert. Dies ist vor allem für ältere Menschen oft ein Problem. Es sollte eine neue Bestuhlung angeschafft werden, die den Erfordernissen an eine Trauergesellschaft angepasst ist.
  • Die derzeit verwendeten alten Teppichbodenreste sehen schäbig aus und sind zu entfernen und durch eine andere, bessere Lösung zu ersetzen..
  • Im hinteren Teil der Leichenhalle hängt die Vorrichtung zur Sargabsenkung an zwei großen Haken, außerdem liegt der Rasenteppich unschön davor. Bei einer Urnenbestattung sieht das seltsam aus. Wenn das Teil bei einer Sargbeerdigung dort nicht hängt, stellen die schlecht sichtbaren Haken ein großes Verletzungsrisiko dar. Es wäre dringend zu überlegen, einen Anbau außerhalb der Leichenhalle in Auftrag zu geben. (auch dieser Vorschlag fand bisher kein Gehör).
  • Die Beleuchtung im hinteren Teil der Leichenhalle (Flur, Kühlraum und die zwei anderen Kammern), wäre zu erneuern bzw. zu verbessern.
  • Ein ansprechendes  „Möbelstück“ für die Ablage der Kondolenzkarten bzw. –bücher wäre sinnvoll. Das ausrangierte, mit schwarzem Tuch abgehängte Metallregal lebt fast von selbst (ist schmutzig und ist voll Ungeziefer).
  • Im hinteren Teil der Leichenhalle (Kühlraum und zwei Kammern) wären neue Gardinen eine sinnvolle Investition
  • Bei einem Anstrich könnte man die Wände farblich absetzen, damit der Raum nicht so hoch wirkt. (Vorschlag verschiedene Grautöne passend zum Boden)
  • Der Umhang vom Sargwagen wäre mal zu reinigen oder zu erneuern
  • Der Sargwagen könnte aufgearbeitet werden und sollte nicht als Transportwagen für Blumenkränze zweckentfremden werden; die Spuren sind deutlich sichtbar.
  • Der Kühlraum und die anderen zwei Kammern könnten schöner hergerichtet werden, damit die Menschen in ansprechender Umgebung Abschied nehmen können.
    (Als erstes wäre ein neuer Anstrich zu nennen)
  • Das Toilettenproblem wäre zu überdenken (niemand läuft gerne an den engsten Angehörigen vorbei zur Toilette).
  • Da die Leichenhalle sehr groß ist, wären zwei zusätzliche, künstliche Grünpflanzen sehr schön.
  1. rBetreff: Friedhof Werschau
  2. Es herrscht das Problem von Wildtierfraß (Kaninchen); hier könnten ggfs. bereits undurchlässige Türen für Besserung sorgen, bzw. es ist nach alternativen Maßnahmen zu suchen.

 

 

Die Pfarrgemeinde sollte bei einigen der genannten Punkte hinsichtlich einer Kostenbeteiligung in die Pflicht angesprochen werden.

 

Was sind SILEK und der Arbeitskreis "Leben in Brechen"?

Die SPD-Fraktion Brechen hat sich aktiv für die Schaffung des aus Mitgliedern aller Fraktionen sowie interessierten Bürgern bestehenden Arbeitskreises „Leben in Brechen“ eingesetzt. Dieser Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit vielen kleinen Maßnahmen in und um die Gemeinde Brechen (Niederbrechen, Oberbrechen, Werschau) das „Leben in Brechen“ lebenswerter zu machen und u.a. einer Verödung der Ortskerne aktiv entgegen zu wirken. Unter dieser Zielsetzung haben sich Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gebildet.

 

Bereits an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Arbeit des Arbeitskreises nur dann erfolgreich fortgesetzt werden kann, wenn sich aktive Bürgerinnen und Bürger darin einbringen. Für eine diesbezügliche Kontaktaufnahme kann das Vorzimmer des Bürgermeisters angesprochen werden (06438-91290).

 

Der AK „Leben in Brechen“ beschäftigt sich seit 2013 u.a. mit dem Ausweis und der Vermarktung von Wanderwegen in und um Brechen. An dem erst im Herbst 2013 ins Leben gerufenen Projekt SILEK [1] beteiligen sich die Gemeinden Brechen und Hünfelden, so dass hier eine ganze Region gebündelt zentrale Handlungsfelder der Regionalen Entwicklung mit Projektvorschlägen miteinander abgestimmt erarbeitet. SILEK beschäftigt sich mit den Themenkomplexen

  • Landwirtschaft und Agrarstruktur (Schwerpunkt Wegenetz)
  • Landschaftspflege und Gewässer (Biotopentwicklung)
  • Freizeit und Naherholung

Die Arbeitskreise werden aus Experten und aus Bürgern gebildet. Auch diese Arbeitskreise sind leider nur sehr wenig durch interessierte Bürgerinnen und Bürger besetzt, wobei ein Einstieg durch diese noch möglich ist. In den Arbeitskreisen werden Ideen entwickelt, Stärken und Schwächen diskutiert, Entwicklungsziele benannt und Projekte und Maßnahmenvorschläge ausgearbeitet.

 

SPD-Vertreter im Arbeitskreis „Leben in Brechen“ mit Schwerpunkt Wanderwegenetz Brechen ist Christof Schneider. Und da der Arbeitskreis schon länger existiert als SILEK, lag nichts näher, als die dort erarbeiteten Ergebnisse weiter in das übergreifende Programm SILEK, Themengebiet „Freizeit und Naherholung“ zu übertragen. Als Vertreterin für die Interessen in der Gemeinde Brechen arbeitet die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Theda Ockenga bei SILEK, Schwerpunkt „Freizeit und Naherholung“ mit. Ebenso vertreten ist Adam Reifenberg, der seitens der SPD_Brechen im SILEK Arbeitskreis "Landschaftspflege und Gewässer (Biotopentwicklung)" mitwirkt. Mit SILEK werden die in den einzelnen, o.g. Themenschwerpunkten erarbeiteten Vorstellungen der z.T. sehr unterschiedlichen Interessengruppen unter Moderation eines fachlich geeigneten, unabhängigen Ingenieursbüros miteinander abgestimmt. Und zwar so, dass sich letztlich Ergebnisse einer Flächen(neu)nutzung ergeben, welche durch die Prozessabstimmung von allen Beteiligten getragen werden können.

Um einen Einblick in die bis dato erarbeiteten Ergebnisse zu erhalten kann sich der interessierte Bürger an die genannten Projekt“mitarbeiter“ wenden und einen Blick auf die Internetseite der Gemeinde Brechen werfen: http://www.gemeinde-brechen.de

Die Ergebnisse von SILEK sollen Mitte 2014 präsentiert werden.

http://www.gemeinde-brechen.de/rathaus/silek-huenfelden-brechen.html

 

[1] =Schwerpunkt integriertes ländliches Entwicklungsprojekt

 

SPD-Ortsverein Brechen:

Vorsitzende:

Theda Ockenga

Adelheidstraße 4
65611 Brechen

Kontakt:

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Tobias Eckert, MdL

SPD-Hessen

Günter Rudolph MdL, SPD-Hessen

Victoria Spiegelberg-Kamens SPD Landtagskandidatin für den Landkreis Limburg-Weilburg